Die Luckenberger Schule ist eine Schule im Primarbereich mit gemeinsamen Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinder.
In Zusammenarbeit mit vielen Eltern, Kindern, engagierten Sponsoren, dem Kollegium und den Verantwortlichen der Stadt Brandenburg an der Havel wurden gerade für die behinderten Kinder viele Dinge geschaffen, die das Lernumfeld für alle positiv bestimmen.
In den Klassenstufen 1 - 6 lernen zur Zeit 260 Schülerinnen und Schüler.
Bei ihrer täglichen Arbeit werden die Kinder von 16 Lehrerinnen und 2 Lehrern unterstützt. Da wir behinderte Kinder in unserer Schule integrieren, sind uns 2 Bundesfreiwilligendienstleistende (BuFD) und 2 FSJler zugeordnet, die den behinderten Schülerinnen und Schülern bei der Bewältigung ihrer kleinen Probleme helfen.
Damit die behinderten Kinder auch unsere gut ausgestatteten Fachäume nutzen können, wurde das Schulgebäude baulich angepasst. Dazu gehört neben den Auffahrtsrampen auch ein Fahrstuhl im Gebäudeinneren.
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Dort, wo heute die Luckenberger Straße verläuft, befand sich einst zu beiden Häuserzeilen das Dorf Luckenberg. Die Ortschaft lag südwestlich der Altstadt und dehnte sich von dort bis zur heutigen Nicolaikirche aus.
Vor über tausend Jahren waren in jenem Gebiet die Slawen seßhaft; später siedelten sich im 12. Jahrhundert unter dem Markgrafen - es war Albrecht der Bär - deutsche und holländische Kolonisten an. Aus dieser Siedlung entwickelte sich der Ort "Luckenberg", damals "Lütkenberg" genannt.
Die Bewohner betrieben zum einen auf der Feldmark Ackerbau, zum anderen begünstigte die gute Lage des Ortes den Handel der Kaufleute; denn in der Nähe des Dorfes führte die alte Handelsstraße Magdeburg - Lebus vorbei. Für den Schutzpatron der Kaufleute, den heiligen Nicolaus, bauten die Bewohner in der Zeit von 1163 - 1170 die Nicolaikirche, die nach wiederholten Zerstörungen stets neu aufgebaut wurde.
Es ist ein massiver Backsteinbau - im romanischen Stile errichtet - der noch heute zu den ältesten Bauwerken der Stadt zählt. Für die kleine Gemeinde Luckenberg war er sicherlich zu groß, und deshalb diente er nicht nur dem Gottesdienst, sondern gleichzeitig auch als Handels- und Lagerplatz, denn die Waren konnten in diesem festen Bau sicher gegen Feuer und Diebstahl aufbewahrt werden. Während der Unruhen und der Fehden der Altstadt mit den Quitzows in Plaue wurde das Dorf Luckenberg oft der Bedrängnis und der Zerstörung ausgesetzt.
Weil die Quitzows gegen die geschlossene Altstadt nichts ausrichten konnten, ließen diese Raubritter ihre Wut an "Luckenberg" aus.
Die Kirche, obwohl sie noch bis heute steht, kam allmählich in Verfall und wurde nur noch zu Leichenpredigten genutzt. 1249 kaufte der Rat der Altstadt das Dorf vom Markgrafen.
Da unsere Schule im Jahre 1963 auf dem einstigen Dorfgelände von Luckenberg erbaut wurde, trägt sie aus geschichtlicher Sicht den Namen, "Luckenberger Schule" , städtische Grundschule.
Bildergalerie: Historisches vor 1991
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Die Besonderheit bei der Kinderbetreuung liegt in der Aufnahme von ausländischen Kindern sowie der Integration von körperbehinderten Kindern. Der Hort befindet sich in einem eigenen Gebäude auf dem Gelände der Luckenberger Schule, außerdem werden 2 Räume in der Schule sowie ein weiteres Gebäude in der Neuendorfer Straße genutzt.
Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e.V. Hort Max und Moritz Frau Ines Berndt Neuendorfer Str. 12 14770 Brandenburg Deutschland Telefon +49-3381-226497
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